Kategorie: Allgemein
Schulprojekt “Stolpersteine”
„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen wird.“ – Gunter Demnig
Aktuell hängen in unserem Schulhaus zirka 80 Plakate, welche an das Schicksal einiger Opfer des Nationalsozialismus erinnern.
Im Rahmen eines Projekts im Gemeinschaftskundeunterricht im 3. Lehrjahr der Berufsschule haben sich unsere Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Geschichte hinter sogenannten Stolpersteinen auseinandergesetzt. Jeder Lernende recherchierte das Schicksal einer bestimmten Person, an die ein solcher Stolperstein erinnert, und setzte sich dabei mit den individuellen Lebensgeschichten auseinander.
Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden unter anderem in Form von Plakaten aufbereitet, die seit ein paar Wochen in der 1. Etage des Neubaus ausgestellt sind. Sie geben Einblick in persönliche Schicksale und machen deutlich, wie tiefgreifend die Auswirkungen von Ausgrenzung, Verfolgung und staatlicher Willkür waren.
Stolpersteine sind kleine, im Boden verlegte Gedenktafeln, die vor den letzten freiwilligen Wohnorten von Opfern des Nationalsozialismus eingelassen werden. Sie tragen Namen, Lebensdaten und das weitere Schicksal der Menschen und sollen dazu anregen, im Alltag innezuhalten und sich zu erinnern. Mittlerweile gibt es über 110.000 solcher Steine in über 30 Ländern. Damit sind die Stolpersteine das größte dezentrale Mahnmal der Welt.
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur unserer Schule. Es verdeutlicht, wie wertvoll demokratische Strukturen, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte sind – gerade vor dem Hintergrund einer Zeit in Deutschland, in der diese Werte nicht galten. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit soll dazu anregen, Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.
Die aktuellen Plakate laden noch bis zum Ende des Schuljahres zu Lesen, Verweilen und Gedenken ein. Eine Neuauflage für das kommende Schuljahr ist bereits in Planung.
S. Fischer
ADAC – „Mobil mit Köpfchen“
Am 22. April 2026 besuchte der ADAC erneut die Richard-Hartmann-Schule. Mit Motorrad und Pkw erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Umweltbelastungen motorisierter Mobilität. In jeweils 90 Minuten lernten sie Wissenswertes rund um Emissionen, Geräuschpegel und Kraftstoffverbrauch. Nach einer theoretischen Einführung ging es in den Praxisteil: Ein Pkw und ein Motorrad ermöglichten es den Teilnehmenden, Geräuschpegel, Treibstoffverbrauch und Abgasemissionen bei unterschiedlichen Fahrweisen wie Kavalierstarts oder hochtourigem Fahren abzuschätzen. In diesem Jahr nahmen Klassen aus der Fachoberschule sowie das erste Ausbildungsjahr der industriellen Metallberufe erfolgreich am Projekt teil.
Info unter: https://presse.adac.de/regionalclubs/berlin-brandenburg/mobil-mit-koepfchen.html
Text und Bilder: M. Sommer
Industry meets Art: Besuch aus Portugal an der RHS
Ganz viel Technik zum Ausprobieren,
ein Betriebsbesuch bei der Dr. Gühring KG,
ein Soundwalk in der Zinngrube Ehrenfriedersdorf,
immersive Kunst in Leipzig,
ein Ballettbesuch in der Oper Chemnitz,
am Zwinger in Dresden und bei der City-Tour in Chemnitz.
Das waren nur einige Highlights des Programms, welches die Kolleginnen und Kollegen der Richard Hartmann Schule für den Besuch aus Guimaraẽs vom 23.02. bis 27.02.2026 organisiert haben. Unter dem Motto Industry meets Art hatten unsere Gäste im Rahmen einer Peer-Learning Mobility die Gelegenheit, Sachsen bei schönstem Vorfrühlingswetter kennenzulernen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten für das Engagement und die finanzielle Förderung über Erasmus+.
Bericht und Fotos: Marta Silva & Manuela Vogelsang
Start der “Zusatzqualifikation Digitale Fertigungsprozesse” (ZQDF) in der RHS
Am 04.02.2026 startete mit 15 ambitionierten Auszubildenden und den Lehrkräften der Richard-Hartmann-Schule Chemnitz die erste Veranstaltung der “Zusatzqualifikation Digitale Fertigungsprozesse. Die RHS setzt als erstes BSZ in Sachsen dieses Projekt um, welches in enger Zusammenarbeit mit der Nachwuchsstiftung Maschinenbau und der Unterstützung des Freistaates Sachsen durchgeführt wird.
Die Nachwuchsstiftung Maschinenbau gGmbH hat das Projekt „ZQDF“ im Rahmen von SNgoes.digital für ambitionierte Auszubildende konzipiert. Ziele sind die Heranführung junger Menschen an die Themen von Industrie 4.0, die Attraktivitätssteigerung der dualen Ausbildung im Maschinenbau und letztlich die Sicherung des Fachkräftebedarfs.
Die Auftaktveranstaltung bildet den Start einer zwölfmonatigen Zusatzqualifizierung über einen Gesamtumfang von 220 Stunden projektorientierter Arbeit an Themen der Industrie 4.0. (CAx, AR/VR, Prozessoptimierung, CPS, Additive Fertigung, IT-Security, Smart Maintenance, KI u.v.m.).
Mit dieser Zusatzqualifikation haben die Auszubildenden aus verschiedenen industriellen Metallberufen der RHS gemeinsam die Möglichkeit, in einer fachtheoretischen und -praktischen Kompetenzfeststellung ihre erworbene Qualifikation (IHK Zertifikat) nachzuweisen. Die erworbenen Kompetenzen sollen die Teilnehmer in ihren zukünftigen beruflichen Alltag einbringen und stetig weiterentwickeln.
Text & Bilder: M. Sommer
Tag der offenen Tür 2026
Tag der offenen Tür am 31.01.26
Das war er, unser Tag der offenen Tür. Von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr konnte das Schulhaus besichtigt werden. Es standen Schüler/innen und Lehrer/innen bereit, um Beratungen für die BS, FOS und FS durchzuführen und Führungen durch unser Haus anzubieten. Viele Betriebe und Unternehmungen waren vor Ort und auch die Fachhochschule Mittweida unterstützte uns durch einen interessanten Vortrag. Für das leibliche Wohl sorgte unser Kuchenbasar und unsere fleißigen Grillmeister.
Viele Schüler und Schülerinnen und auch Ehemalige nutzten den Tag, um Eltern und Familie das Schulhaus zu zeigen und um Klassenkameraden und ehemalige Mitschüler und Lehrer/innen zu treffen.
Zu Besuch an der AEFH Guimarães (Portugal)
Peer learning mobility – RHS Chemnitz meets (at) AEFH Guimarães (Portugal) über ERASMUS+
Vom 19.01.2026 bis 24.01.2026 besuchten wir gemeinsam mit sechs Schülerinnen und Schülern unseres BSZ unsere Partnerschule in Portugal. Im Mittelpunkt der Reise standen das Kennenlernen des Landes sowie Einblicke in das portugiesische Schulsystem. Ein zentrales Ziel war es außerdem, den portugiesischen Jugendlichen zu vermitteln, wie eine Bewerbung für einen Praktikumsplatz in Deutschland formal aufgebaut ist und wie das Duale Ausbildungssystem funktioniert.
Im Rahmen des Projekts entstanden Bewerbungsvideos, die Frau Vogelsang an die IHK, die HWK sowie ausgewählte Betriebe weiterleiten möchte. Im Februar erwarten wir den Gegenbesuch aus Guimarães an unserer Schule.
Während unseres Aufenthalts erlebten wir viele schöne und bereichernde Momente mit den portugiesischen Schülerinnen und Schülern. Wir nahmen gemeinsam am Unterricht teil, erkundeten das Schulhaus, verbrachten einen erlebnisreichen Tag in Porto, besichtigten die historische Stadt Guimarães und wurden sogar im Rathaus empfangen. Außerdem erhielten wir eine spannende Führung durch einen Betrieb für Kühlgeräte.
Das war unser Programm:
Impressionen unserer Reise:

RHS trifft Wissenschaft – Unser Jahresausklang an der TU Chemnitz
Am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien stand der Besuch der Weihnachtsvorlesung des Lehrstuhls für Physik auf dem Stundenplan der Fachoberschulklasse.

Schüler der Klasse 24 F12
Thema der Vorlesung „Alles fließt – πάντα ῥεῖ“ waren die physikalischen Prozesse, die mit Strömungen aller Art zu tun hatten. Dies wurde anhand vielfältiger Experimente, unter vollem Körpereinsatz und durch künstlerische Darbietungen der TU-Mitarbeiter veranschaulicht.

Professor Schwarz und Dr. Schletter beim Experimentieren
Die Fachoberschülerinnen und -schüler erfuhren dabei beispielsweise, was es mit dem hydraulischen Widder auf sich hat, was ein pythagoräischer Becher ist und das 1905 als Einsteins Wunderjahr bezeichnet wird.
Text und Fotos: Manuela Vogelsang





















