Richard-Hartmann-Schule im Lernbereich rechnergestützte Fertigung rezertifiziert
Ministerpräsident Michael Kretschmer überreicht Zertifikat zusammen mit der Nachwuchsstiftung Maschinenbau
Die Richard-Hartmann-Schule Chemnitz wurde erneut für ihre herausragende Bildungsarbeit im Lernbereich rechnergestützte Fertigung zertifiziert. Die feierliche Übergabe des Zertifikats erfolgte im Beisein des Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer sowie Andre Wilms, Geschäftsführer der Nachwuchsstiftung Maschinenbau. Mit der Rezertifizierung wird das besondere Engagement der Schule gewürdigt, junge Menschen auf die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Industrie vorzubereiten.
Die Richard-Hartmann-Schule zählt zu den Vorreitern der beruflichen Bildung in Sachsen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer technischen Ausstattung, die praxisnahe Vermittlung digitaler Fertigungsprozesse sowie die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region schaffen wir optimale Voraussetzungen für eine moderne Ausbildung im Maschinen- und Anlagenbau.
Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Für den Maschinen- und Anlagenbau als wichtiges Standbein der sächsischen Wirtschaft ist die Qualifizierung von Fachkräften entscheidend. Die Zertifizierung leistet hierzu einen wichtigen Beitrag und stärkt die Zukunftsfähigkeit von Branche und Berufsbildung gleichermaßen. Das Siegel steht für eine hohe Qualität der beruflichen Bildung und die konsequente Ausrichtung der Ausbildung an den Anforderungen von Digitalisierung, Automatisierung und Industrie 4.0. Mein Dank gilt dem Lehrerkollegium sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der staatlichen Schulverwaltung für ihr großes Engagement im Vorfeld der Zertifizierung.“
Auch Andre Wilms, Geschäftsführer der Nachwuchsstiftung Maschinenbau, unterstrich die Bedeutung der Auszeichnung: „Die Zertifizierung macht die hohe Qualität der Ausbildung sichtbar und fördert die kontinuierliche Weiterentwicklung des Unterrichts. Schulen wie die Richard-Hartmann-Schule sind wichtige Partner, um den Fachkräftenachwuchs auf die technologischen Herausforderungen der Industrie vorzubereiten.“
Die Zertifizierung bewertet unter anderem die technische Infrastruktur, die didaktische Umsetzung der Lerninhalte sowie die Integration von Industrie-4.0-Themen in den Unterricht. Sie unterstützt Schulen dabei, ihre Ausbildungsqualität transparent darzustellen und gezielt weiterzuentwickeln.
„Die Auszeichnung würdigt das große Engagement unseres Kollegiums, der Stadt Chemnitz als Schulträger sowie unserer Partner aus der Wirtschaft. Sie zeigt, dass wir als Schule den digitalen Wandel aktiv gestalten und jungen Menschen die Kompetenzen vermitteln, die sie für die Arbeitswelt von morgen benötigen. Die Rezertifizierung bestätigt unseren Anspruch, ein verlässlicher und innovativer Bildungspartner für die Region zu sein“, sagt Schulleiter Jens Steglich.
Ein weiterer Meilenstein ist der Start der Zusatzqualifikation Digitale Fertigungsprozesse (ZQDF) an der Richard-Hartmann-Schule. Mit einer ersten Klasse sind wir in das Qualifizierungsangebot gestartet und ermöglicht leistungsstarken Auszubildenden, sich über die regulären Ausbildungsinhalte hinaus mit Zukunftstechnologien der industriellen Produktion auseinanderzusetzen.
Die Zusatzqualifikation vermittelt praxisnah Kompetenzen entlang digitalisierter Wertschöpfungsketten – von vernetzten Fertigungssystemen über digitale Prozessplanung bis hin zu Themen wie Künstliche Intelligenz und Smart Factory. Damit werden die Teilnehmenden gezielt auf die Arbeitswelt von morgen vorbereitet und können ihr Wissen direkt in ihre Ausbildungsbetriebe einbringen.
Text: Nachwuchsstiftung
Fotos: Frau Steinhauer, Frau Berger















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