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Gedanken zur Entwicklung der Richard-Hartmann-Schule

Für die Entwicklung der Richard-Hartmann-Schule wurden schon zahlreiche Prognosen angefertigt. Keine ist eingetroffen. Als Planungsgrundlage für den Erweiterungsneubau wurde von einer Schülerzahl von 1000 bis 1200 ausgegangen. Das Berufliche Schulzentrum ist zurzeit mit ca. 1700 Schülern mit mehr als 150 % ausgelastet. Aufgrund der Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe (Metallbranche) ist eher nicht mit einem Rückgang der Ausbildungsplätze in diesem Bereich zu rechnen. Auch der Bedarf an Staatlich geprüften Technikern (speziell Maschinentechnik) wird weiterhin bestehen. Es ist davon auszugehen, dass die Schülerzahl in den nächsten Jahren vielleicht bei 1300…1400 liegen wird (oder wahrscheinlich darüber). Unter diesem Gesichtpunkt ist die Personalsituation beängstigend. Ausscheidende Lehrkräfte aus dem Bereich Allgemeinbildung können wahrscheinlich ersetzt werden. In den nächsten Jahren scheiden aber auch Lehrkräfte für verschiedene Gebiete der Fachausbildung (Berufsschule/ Fachsschule) aus. Lehrernachwuchs in der Metalltechnik gibt es kaum. Wenn die Richard-Hartmann-Schule auch zukünftig ihre Rolle gerecht werden soll, sind mindestens mittelfristige Personalplanungen erforderlich. Um das zu verwirklichen bedarf es auch der Unterstützung durch die Wirtschaft und ihre Verbände, wie z. B. IHK.